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Pränatale Therapie-Metamorphose

Arbeitsweise

Methode nach Robert St. John

Begriffserklärung

Der aus dem Griechischen stammende Begriff "Metamorphose" bedeutet "Verwandlung" oder auch "Umwandlung".
Im Tierreich gibt es zahlreiche Arten, die eine Metamorphose durchleben. Zum Beispiel Froschlurche oder Insekten wie die Schmetterlinge: Sie verwandeln sich von der Raupe über die Puppe zum Schmetterling.
Auch bei den Pflanzen spricht man von Metamorphose: Man versteht darunter die evolutionäre Anpassung einer Pflanze an ihre jeweiligen Umweltbedingungen, um ihr Überleben unter den verschiedensten Lebensbedingungen zu gewährleisten.

Die PTM interpretiert den Begriff "Metamorphose" auf den Menschen übertragen im seelisch-spirituellen Zusammenhang als einen "Schritt zu einem höher entwickelten Bewusstseinszustand".

"
Pränatal" heißt: Der Geburt vorausgehend.

Psychische Bedeutung der PTM

Unser Leben zeigt ziemlich regelmäßig ähnliche Probleme und Schwierigkeiten in einem wiederkehrenden Muster.
Schon im Mutterleib speichern wir alle Erlebnisse unserer Mutter, seien es positive oder negative. Letztere sind Traumen. Diese Traumen werden im Verlauf des Lebens unbewusst immer wieder restimuliert und sie erscheinen daher wiederkehrend in ähnlicher Form. Man spricht hierbei von "Trauma-Flashbacks". Auch nach unserer Geburt werden wir mit neuen Traumen konfrontiert.

Vorgehensweise

Bei der pränatalen metamorphischen Therapieform berührt der Therapeut am Innenfuß des Klienten nach und nach eine imaginäre Linie, die von der Spitze der Großzehe bis zum Achillessehnenansatz der Ferse reicht. Auf dieser gedachten Linie spiegelt sich der Verlauf der Embryonalentwicklung vom Zeitraum noch vor der Zeugung/Empfängnis bis hin zur Geburt.

Durch sanftes kreisendes Berühren der entsprechenden Punkte auf der Linie ist es möglich, hemmende Lebensmuster, die während der Schwangerschaft oder noch davor geprägt wurden, zu erspüren und mit Hilfe des Therapeuten psychisch zu bearbeiten. Bei diesem Prozess lösen sich seelische Energieblockaden, die im psychotherapeutischen Gespräch bewusst gemacht und verarbeitet werden können.
Varianten dieser Methode sind Behandlungen der entsprechenden Punkte an den Händen oder am Kopf.

Das "technische" Vorgehen mag von außen betrachtet einfach erscheinen. Dabei hat die Geisteshaltung des Therapeuten entscheidenden Einfluss: Mit der Berührung fühlt sich der Therapeut auf Seelenebene in den Patienten ein. Er versteht sich nicht als "Heiler", sondern als Helfer, der den Patienten mit dessen seelischen Selbstheilungskräften in Verbindung bringt. Weiterhin ist bei dieser Therapieform ein fundiertes psychotherapeutisches Wissen des Behandlers für den Erfolg ausschlaggebend.

Behandlungsziel

Das Ziel der metamorphischen Methode ist eine psychische Veränderung hin zur Befreiung von alten Lebensmustern, zu mehr Lebensqualität, zu mehr Einsicht in den Sinn und die Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz. Es kommt zur stückweisen Auflösung von blockierter (chaotischer) seelischer Energie und den damit verbundenen hemmenden Lebensmustern. Das innere Wachstum wird gefördert und damit auch das seelische und körperliche Wohlbefinden.

Dies sind Ziele vieler psychotherapeutischer Richtungen. Auch deshalb zählt die "Pränatale Therapie-Metamorphose" zur Psychotherapie. Die PTM wirkt auf psychischer Ebene.

Entwicklungsgeschichte der Therapiemethode PTM

Die Anfänge gehen auf die Fußreflexzonenmassage zurück. Diese wurde vor mehr als 5000 Jahren in China entwickelt.
Der englische Naturheilpraktiker Robert St. John (*1941) hat 1977/78 während der Ausübung der Fußreflexzonenmasse entdeckt, dass die Linie am Fuß, welche die Wirbelsäule repräsentiert, auch mit der Schwangerschaft zusammenhängt. Sein Schüler Gaston Saint-Pierre gründete 1980 die Metamorphic Association in London.
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siehe auch:

"Behandlung mit PTM für wen?" "Was kann eine Behandlung mit PTM bewirken?".

Bild: Schmetterling

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